NUR WER DIE SEHNSUCHT KENNT – Goethe zwischen Liebesfreud und Liebesleid

Bernd Hölscher
Valeska Weber
Bernd P. R. Winter

„Die Liebe lässt den Dichterfürsten ein Leben lang nicht los. Er ist unglücklich, wenn er nicht liebt. Aber fürchtet sich gleichzeitig davor, sich zu verlieben. Lieben bedeutet für ihn vor allem leiden. Das bemerkt bereits der Siebzehnjährige, er leidet mit Genuss. Ob es all den Friederiken, Ulriken, Bettinen und Christianen ähnlich ergangen ist, die von Goethe geliebt und häufig verlassen wurden?

In allen Frauen, die Goethe geliebt hat, erkannte er Züge der einen Frau, die er als Mater Gloriosa auf den Himmelsthron erhob und die zu Besingen er nicht müde wurde.
Und so ließ er am Ende des Faust II den Chorus Mysticus gewissermaßen als Quintessenz aus den Erfahrungen seines langen Lebens verkünden:
Das Ewig-Weibliche zieht uns hinan“.

Das Programm mit den Schauspieler/in Bernd Hölscher und Valeska Weber und dem Kasseler Rezitator Bernd P. R. Winter begleitet Goethe und „seine Frauen“ durch Liebesfreud und Liebesleid vom Jüngling bis ins hohe Alter und fügt dem Bild Goethes als Mensch und Liebhaber neue Facetten hinzu.

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